Nach Je m'en vais mais l'Etat demeure verfilmt Hugues Duchêne den historischen Roman von Bertrand Guillot: L'abolition des privilèges (Die Abschaffung der Privilegien).
Ein virtuoses Solo, das von Maxime Pambet getragen wird und den Zuschauer mitten in die Generalstände von 1789 versetzt. Es ist ein Staat mit chronischem Defizit, in dem die Reichsten sich der Steuer entziehen. Ein Regime, dem der Atem ausgeht. Ein Volk, das mit den Nerven am Ende ist, nach Gerechtigkeit schreit und nichts kommen sieht. Ein reiches, aber blockiertes Land, das von den Launen eines unberechenbaren Klimas geplagt wird. So sah Frankreich im Sommer 1789 aus. Bis in einer Nacht in Versailles alles auf den Kopf gestellt wird. Es ist die Nacht des 4. August.
Die Abschaffung der Privilegien ist ein Sprint, der das Gefühl vermittelt, dass sich die Geschichte plötzlich beschleunigt hat.
Wie kann ich kommen?