In einer Dachgeschosswohnung, abgeschnitten von der Welt, leben zwei Männer zusammen, die sich in allem unterscheiden. Sie ist nicht da, noch nicht. Und doch hallt alles an ihr in dem Raum wider: ihr Duft in der Luft, ihr Name auf den Lippen, die Erinnerung an sie in den Blicken.
Eine Stunde, in der sie auf sie warten.
Siebzig Minuten lang wiegen die Schweigepausen genauso schwer wie die Worte und enthüllen nach und nach die Schwächen und Wahrheiten jedes Einzelnen. Dieses Stück hinterfragt auf subtile Weise den Begriff des Wartens, die romantischen Projektionen und die Wahrnehmung des anderen. Zwischen Zärtlichkeit und Wahrheit fesselt dieses intime Duell die Aufmerksamkeit des Zuschauers bis zum letzten Augenblick – in einer feinfühligen und verstörenden Inszenierung.
Wie kann ich kommen?