Wenige Tage vor Halloween macht sich das Orchestre national de Metz Grand Est daran, uns Angst einzujagen.
Dafür braucht es nicht unbedingt donnernde Bläser und dröhnende Percussion: Mit ein paar knirschenden Saiten schafft es Bernard Herrmann, uns die Nackenhaare zu Berge stehen zu lassen und uns die tödlichen Messerstiche hören zu lassen, ohne dass wir sie überhaupt sehen. Zu den Streichern gesellt sich bei „Witch’s Fiddle“ (Die Geige der Hexe) das Klavier, was dem Ganzen noch mehr Unheimlichkeit verleiht. Das Präludium zu „Der Sturm“, Bühnenmusik zu Shakespeares Stück, lässt einen schrecklichen Wind in unseren Ohren pfeifen. Doch sowohl im „Mephisto-Walzer“ als auch in „Peer Gynt“ oder „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ ist es der Tanz, der uns in seine teuflischen Netze zieht, bevor er uns fassungslos zurücklässt.
Im Rahmen des Festivals „Show devant, les enfants!“ Ab 5 Jahren.
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