Nach drei Sendungen, die sich mit der Volksmusik und ihren Verbindungen zur klassischen Musik in Irland, Schottland, Schweden und Norwegen befassten, untersucht „The Curious Bards“ nun diese engen Verflechtungen im Werk eines der größten englischen Komponisten des 17. Jahrhunderts: Henry Purcell. Bei der Betrachtung seines weltlichen musikalischen Schaffens wird unbestreitbar deutlich, dass er die Volksmusik seiner Umgebung zwangsläufig kannte. Diese Einflüsse spiegeln sich in seinem Talent für das Komponieren von Tanzstücken wider, die für das Theater („Incidental Music“) oder auch für die Oper bestimmt waren. Auch bestimmte Melodien sowie zahlreiche „Songs“ spiegeln diesen volkstümlichen Einfluss wider und werden von der eigens für diesen Anlass eingeladenen Mezzosopranistin Ilektra Platiopoulou gesungen. Mit diesem kleinen Seitenausflug in Richtung der klassischen Musik werfen The Curious Bards ein völlig neues Licht auf einen vielseitigen Komponisten, der heute eher für seine Opern und Semi-Opern bekannt ist als für sein unbestreitbares volkstümliches Genie.
Wie kann ich kommen?