Atemberaubend: Das ist der Begriff, der einem sofort in den Sinn kommt, wenn man sich von der Musik von Tigran Hamasyan mitreißen lässt.
Seit mehr als zehn Jahren experimentiert der Pianist mit immer neuen Kombinationen verschiedener Kulturen und Ästhetiken: „Manifeste“, sein neuestes Album, verkündet stolz diese grenzenlose Vorliebe für Fusion. Zwischen Träumerei und Wucht, perkussiven Ausbrüchen und Kaskaden elektronischer Töne vermischt Tigran Hamasyan darin das brodelnde Temperament des Progressive Rock mit der unbezähmbaren Energie des Jazz, wobei die Volksmusik seiner armenischen Heimat den Ausgangspunkt bildet. Nach dem Anhören ist man buchstäblich wie besessen.
Wie kann ich kommen?