„Prima la musica e poi le parole“ – unter diesem Motto schuf Claudio Monteverdi zu Beginn des 17. Jahrhunderts die emotionale Ausdruckskraft der Musik. Unter seinen Fingern entfaltet sich die Stimme, die Polyphonie entflammt, und eine revolutionäre Kunstform entsteht: die Oper, in der der Gesang zum Theater wird, in der Körper und Musik eins werden.
In diesem zirkusartigen Ballett verwandeln Geoffroy Jourdain und die Cris de Paris Monteverdis Meisterwerke in eine klangliche und visuelle Choreografie. Hier geben sich die Sänger nicht damit zufrieden, nur zu interpretieren. Sie verkörpern, sie trotzen dem Gleichgewicht, sie lassen die Musik tanzen, wie es sich Monteverdi selbst erträumt hätte. Eine wirbelnde Hommage an dieses Genie, das als Erster es wagte, die Bühne zu einem Ort zu machen, an dem die Musik allem vorausgeht, sogar den Worten, sogar der Schwerkraft.
Wie kann ich kommen?