Eine frei nach Ovid adaptierte Inszenierung von Fred Pougeard (Erzähler), Renaud Collet (Instrument) und Pascal Adam (Regisseur).
Jupiter schert sich um Artikel 222-23 des Strafgesetzbuches so wenig wie um seine erste Toga. Er hat einige Leichen im Keller und liebt Lammkeule um sieben Uhr mit Löffel. Proserpina begnügt sich in der Dunkelheit der Unterwelt mit sieben Granatapfelkernen. Callisto auf ihrem langen Weg zum Himmel klappert weder mit den Zähnen noch legt sie die Ohren an. Fred Pougeard und Renaud Collet bieten eine sehr freie Adaption, hier und da gewürzt mit einer Prise Unsinn, von einigen Auszügen aus Ovids Gedicht-Epos, dessen imaginäre Kraft ihresgleichen sucht. Die Erzählungen, aus denen es besteht, sind Spiegel unserer innersten Verwandlungen. Sie besitzen zudem die sanfte Kraft, die Welt und die Materie neu zu verzaubern.
Wie kann ich kommen?