Von der Compagnie Herbe Sauvage. Eine Hommage an Marianne Oswald.
Man erwartet einen Jungen und ein Mädchen … Die Enttäuschung in dieser angesehenen Familie ist groß. Ihre Mutter will sie nicht, und so wächst sie bei Catherine, der Köchin, auf.
So beginnt das Leben von Marianne Oswald (Sarreguemines 1901 – Limeil-Brévannes 1985) – Sängerin, Muse der Dichter (Prévert, Cocteau u. a.), Schriftstellerin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin von Radio- und Fernsehsendungen für Kinder.
„Herbe sauvage à l’ombre du dédain“ erzählt kraftvoll und poetisch von ihrer turbulenten Kindheit von Sarreguemines über Straßburg und München bis nach Berlin. Trotz aller Prüfungen – Krieg, Trauerfälle – bewahrt sich Marianne einen Traum: in Paris zu singen. Und was sie singen wird, wird niemanden gleichgültig lassen!
Die Intimität der Lieder aus Marianne Oswalds Repertoire offenbart sich durch ihre Gegenüberstellung mit Auszügen aus ihrer Autobiografie „Je n’ai pas appris à vivre“ (1948, Neuauflage 2024).
Wie kann ich kommen?