Das in Metz ansässige Ensemble „Les Curiosités esthétiques“ präsentiert Bachs herrliche Triosonaten, wahre Meisterwerke klanglicher Erfindungsgabe. Anders als ihre Namen vermuten lassen, waren diese Werke ursprünglich für zwei Instrumente konzipiert: die Viola da gamba und das Cembalo. Genau diese spannende Herausforderung haben Vincent Bernhard, Jean-Pierre Pinet und Vincent Roth (hervorragende Musiker und Pädagogen) ihrem jeweiligen Cello, ihrer Flöte und ihrem Pianoforte gestellt. Im 18. Jahrhundert war das Transkribieren gängige Praxis, und weit davon entfernt, den Originalen untreu zu werden, erweist sich diese Übung als Akt der Freiheit, der Neugier und der Leidenschaft. Dank der „Curiosités esthétiques“ entfaltet Bach eine neue Frische und ein neues Licht.
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