Das Ensemble Irini lädt uns zu einem außergewöhnlichen Erlebnis ein.
Die Motette „Nuper rosarum flores“ von Guillaume Dufay ist äußerst selten, und doch – welche Erhabenheit liegt in diesem Meisterwerk, das anlässlich der Fertigstellung der berühmten Kuppel des Doms von Florenz komponiert wurde! Mit „Janua“ bringt die Dirigentin Lila Hajosi die beiden Kirchen des 15. Jahrhunderts zusammen: auf der einen Seite den katholischen Westen mit der großen französisch-flämischen Polyphonie, auf der anderen Seite den orthodoxen Osten mit den langen Melodielinien des byzantinischen Gesangs. „O Theos, Ilthosan Ethni“ von Manuel Doukas Chrysaphes ist eine erhabene Klagelied, das unmittelbar nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 geschrieben wurde. Zwei großartige Klangwelten, zwei Visionen des Heiligen, die hier wie durch ein Bindeglied vereint werden. Die neun Stimmen von Irini, begleitet von Trompeten und Posaunen, sorgen für einen unvergleichlichen Zauber.
Wie kann ich kommen?