Ausstellung – Séraphine Louis. Aus Senlis und ohne Konkurrenz
vom 31. Oktober 2026 bis 12. April 2027
Metz Cedex 1
Le Centre Pompidou-Metz 1, parvis des Droits-de-l'Homme CS 90490
DR - source Ville de Metz
In einer Zeit, in der das Denken über das Lebendige die Erinnerung an die Verbindungen zwischen Natur, Spiritualität und Feminismus wiederbelebt, erscheint Séraphine Louis, genannt de Senlis (1864–1942), als eine wegweisende Figur. Ihre Gemälde entfalten ein üppiges Universum, in dem Blätter, Früchte und Blumen von einer intensiven Präsenz beseelt zu sein scheinen. Abseits der Avantgarden des 20. Jahrhunderts entwickelt die Künstlerin eine bildende Sprache von bemerkenswerter formaler Freiheit, deren Ausdruckskraft und Erfindungsreichtum auch heute noch überraschen. Die Ausstellung vereint mehr als 90 der heute rund hundert katalogisierten Werke und lässt den Besucher ein Œuvre entdecken, das das Pflanzliche aus der Realität befreit, um es zum Thema der Lebenskraft, der Sublimierung und der Inbrunst zu erheben.
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